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Leipziger Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche am Telefon
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Die Leipziger Polizei warnt jetzt vor einer neuen Betrugsmasche am Telefon. Angebliche Mitarbeiter von Microsoft behaupten dabei, dass der Rechner der Angerufenen mit Viren infiziert sei. Sie fordern die Opfer dann auf einen Fremdzugriff auf den Computer zuzulassen und anstehende Überweisungen zu tätigen. Das Geld geht dann aber auf ein völlig fremdes Konto. Ein 35-Jähriger aus dem Zentrum-Südost wäre so beinahe um sein Geld betrogen worden – er kontaktierte aber noch rechtzeitig nach dem Telefonat die Bank, die die Überweisung rückgängig machte.
Neuer Park in Leipzig-Leutzsch eröffnet
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In Leutzsch gibt es eine neue Erholungsmöglichkeit. Die ehemalige Gartenfläche in der Rosenmüllerstraße wurde seit Februar zu einem Park umgestaltet. Es sind Wege, Flächen für Pflanzen und ein Spielplatz entstanden. Auch Bäume wurden gepflanzt und Fahrradbügel aufgestellt. Rund 170.000 wurden investiert.
Autos in Leipzig massiv im Visier von Dieben
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Diebe haben es aktuell wieder verstärkt auf Autos in Leipzig abgesehen. Allein von Dienstag auf Mittwoch verschwanden vier Autos in Großzschocher, Gohlis und Sellerhausen-Stünz. Die Diebe hatten es auf Wagen der Marken Toyota, Mazda und Audi abgesehen. Aus den Autos wird aber auch alles mitgenommen was geht: zuletzt Lenkräder samt Airbag, ein Schulrucksack und Werkzeuge. Insgesamt entstand so ein Schaden von fast 100.000 Euro.
Rock am Störmthaler See – Highfield Festival beginnt
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Am Störmthaler See wird es an diesem Wochenende laut. Das Highfield-Festival steht wieder an. In diesem Jahr feiert es übrigens sein 20. Jubiläum. 40 Nationale und Intermationale Bands stehen dabei auf dem Programm – wie die Toten Hosen, Billy Talent, The Offspring, Kraftklub oder auch Silbermond. Bis Sonntag müssen Autofahrer während der An- und Abreisewellen rund um Störmthal weiter mit Behinderungen rechnen.

Startschuss für 17. Leipziger Wasserfest
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Das Leipziger Wasserfest startet am Freitag in eine neue Runde. Dann wird es wieder viele Programmpunkte an und auf den Gewässern im Clara-Zetkin-Park und rund um die Sachsenbrücke geben. Um 19 Uhr wird das Wasserfest mit dem Matrosenball feierlich eröffnet. Danach kann man sich auf die Band P70 freuen. Am Samstagnachmittag findet dann zum zweiten Mal der Music Vision Award statt. Da buhlen dann drei Nachwuchstalente um die Gunst der Zuschauer. Wer gewinnt das entscheiden am Ende die Besucher.

Fünf mutmaßliche Terroristen südlich von Barcelona getötet
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Barcelona (dpa) - Stunden des Terrors in Spanien: Nur kurz nach dem islamistischen Anschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona mit mindestens 13 Toten hat die Polizei in einem katalanischen Touristenort vermutlich eine zweite Terrorattacke verhindert.

In der Stadt Cambrils rund 100 Kilometer südwestlich von Barcelona erschossen die Einsatzkräfte in der Nacht fünf mutmaßliche Terroristen. Sie sollen Sprengstoffgürtel getragen haben.

Möglicherweise wollten sie den Anschlag auf der Touristenmeile Las Ramblas in Barcelona nachahmen. Über das Schicksal des Fahrers war bis zum frühen Freitag zunächst nichts bekannt. Die Bundesregierung prüft, ob auch Deutsche unter den Opfern sind.

Bei dem Einsatz in Cambrils wurden sieben Menschen verletzt, zwei davon schwer, wie der katalanische Zivilschutz auf Twitter schrieb. Unter den Verletzten war auch ein Polizist. Nach spanischen Medienangaben seien die Täter in einem Wagen von der Polizei kontrolliert worden. Als dieser nach einer Verfolgung umgekippt sei, seien sie geflohen und dann niedergeschossen worden. Zuvor hätten sie noch Menschen angefahren.

Nach Angaben der Behörden besteht wahrscheinlich ein Zusammenhang zwischen den Taten in Barcelona und Cambrils sowie in der Stadt Alcanar, wo am Mittwoch bei einer Explosion in einem Wohnhaus ein Mensch umkam. Dort sollen nach Informationen der Zeitung «El Pais» etwa 20 Gasflaschen gelagert worden sein.

Zwei Verdächtige, die in Verbindung mit dem Angriff in Barcelona stünden, seien festgenommen worden, sagte Polizeichef Josep Lluís Trapero. Einer der beiden Männer sei ein Marokkaner, der andere komme aus der spanischen Exklave Melilla. Ein bei einer Polizeikontrolle erschossener Verdächtiger habe nach bisherigen Erkenntnissen keine Verbindungen zu der Tat gehabt. Er hatte nach Medienberichten versucht, eine Polizeikontrolle zu durchbrechen.

Nach Einschätzung des Innenministeriums könnte die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Barcelona weiter steigen. Rund 100 wurden verletzt, einige davon sehr schwer, sagte der Innenminister der katalanischen Regionalregierung, Joaquim Forn. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag laut ihrem Sprachrohr Amak für sich.

Nach Angaben des Auswärtigen Amts war zunächst unklar, ob Deutsche unter den Opfern sind. Man prüfe dies mit Hochdruck, sagte eine Sprecherin. Das ZDF berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise von drei deutschen Todesopfern. Die katalanischen Behörden teilten lediglich mit, dass Deutsche ebenso wie Menschen aus über 20 anderen Nationen zu Schaden gekommen seien. Ob sie starben oder verletzt wurden, blieb offen.

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy beriet sich vor Ort mit hochrangigen Vertretern des Sicherheitsapparats. Er kündigte bei einer Pressekonferenz einen Pakt gegen den Terrorismus an. «Es ist eine globale Bedrohung und die Antwort muss global sein», sagte er laut der Zeitung «La Vanguardia». Die Regierung rief drei Trauertage aus. Heute soll auch König Felipe zu einer Gedenkminute nach Barcelona kommen.

Nach Angaben des IS-Sprachrohrs Amak waren mehrere Täter an dem Anschlag beteiligt. Sie seien «Soldaten des Islamischen Staates», meldete Amak unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen. Sie hätten mit der Operation auf Aufrufe reagiert, die Staaten der «internationalen Koalition» anzugreifen. Die Echtheit der Nachricht ließ sich zunächst nicht verifizieren. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle von Amak im Internet verbreitet.

Fotos aus Barcelona zeigten Leichen am Straßenrand. Augenzeugen berichteten, das Fahrzeug sei mit hohem Tempo auf die Promenade im Zentrum der Stadt gefahren. Ein Tourist sagte, das Fahrzeug sei Zickzack gefahren, «um ein Maximum an Fußgängern zu erwischen». Berichten zufolge liefen Menschen panisch über die Straßen.

Viele Menschen hätten geschrien und sich in Hauseingängen wie Geschäften in Sicherheit gebracht, berichteten Augenzeugen. Ein deutscher Tourist sagte, es sei wie in einer «Kriegszone» gewesen. «Polizisten mit Maschinengewehren und Gewehren im Anschlag kamen in der Straße auf mich zu gerannt.» Der Verkehr im Zentrum der Stadt sei zusammengebrochen. Die Geschäfte auf der Flaniermeile hätten geschlossen und ihre Fensterläden heruntergelassen.

Augenzeugen sprachen im staatlichen spanischen Fernsehen von einem Einzeltäter, der Anfang 20 gewesen sein soll. Der weiße Lieferwagen sei ungebremst mit etwa 80 Stundenkilometern in die Menge gerast. Der Fahrer des Lieferwagens soll ein Mann von etwa 1,70 Meter Größe gewesen sein und ein weißes Hemd mit blauen Streifen getragen haben, wie die Zeitung «El Periódico de Catalunya» berichtete.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot auf der berühmten Flaniermeile vor Ort und forderte die Bevölkerung auf, das Viertel zu meiden. Die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es.

Seit vergangenem Sommer war es in Europa wiederholt zu Anschlägen mit Fahrzeugen gekommen. Im Juli 2016 raste ein Attentäter mit einem Lkw in Nizza in eine Menschenmenge. 86 Menschen starben. Beim Anschlag mit einem gekaperten Laster auf den Berliner Weihnachtsmarkt wurden im Dezember 2016 zwölf Menschen getötet. Im Frühjahr 2017 gab es zudem tödliche Attacken mit Fahrzeugen in London und Stockholm.